Rückschau
Im Moment gibt es gerade nur Rückblicke. An neuen Projekten wird gerade intensiv gebastelt …
Für eine bessere Übersicht sind jetzt Kataloge, die es zum Download gibt auf der Seite „MC“ ganz unten zu finden.
Farbe im Dialog
Seidlvilla München, 2026
Drei Positionen der Farbmalerei von Gabriela Kurschat, Marie-Christine von Liebe und Corina Oeder vom 16.01. bis 27.02.2026

Allen, die da waren, herzlichen Dank für das Interesse, das freudige Zusammensein und die anregenden Gespräche in der schönen Seidlvilla als einem wunderbaren Ort der Begegnung. Neben Malerei waren Pigmente und Materialien von Kremer-Pigmente Aichstetten zu sehen. Denn wir stellen ausgesprochen gerne unsere Farben selbst her, um die intensive Farbwirkung zu erzielen, die uns vorschwebt. Neben dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München und der Seidlvilla-Verein waren auch Kremer-Pigmente so nett uns zu fördern. Wir danken unseren Unterstützern sehr herzlich.



Die Ausstellung Farbe im Dialog hat zu einer persönlichen Begegnung mit Farben und Malerei auf mehreren Ebenen eingeladen. Dabei ging es um die intensive Beschäftigung mit den Möglichkeiten einer Malerei aus einer möglichst reinen Farbe, oftmals auf Basis des Pigmentmaterials. Die Arbeitsweise aller drei lehnt sich an die Tradition des Abstrakten Expressionismus an und die Farbmalerei wie Jerry Zeniuk und Ingrid Floss sie propagieren.
Ursprünglich luden im Vorgarten Strandbälle mit Farbpigmenten nicht nur zur Betrachtung, sondern ausdrücklich auch zur spielerischen Interaktion ein. Leider waren die Bälle für das Fußballspiel der Besucher zu zart besaitet. Es klappt halt nicht immer alles.
Durch die Räume der Villa konnten die Besucher einer Art buntem Faden folgen. In jedem Raum war es ein etwas anderer Dialog, dem man nachspüren konnte. Mal ging es um das Licht und die Dunkelheit, mal war es sehr modern im Kontrast zu ursprünglich-archaisch. Dann waren es bestimmte Farbigkeiten, die miteinander in Dialog gegangen sind, mal haben die Betrachter sich selbst ihre Dialoge zusammengestellt.



Adieu Tristesse.
Orangerie am Englischen Garten München, 2025

Gemeinschaftsausstellung in der Orangerie
Englischer Garten, München
Sieben Positionen der Farbmalerei von
Marie-Christine von Liebe
Andrea Pfeil
Bela Roth
Veronika Schulte-Bockholt
Gabriele Stephan
Waltraud Zaggl
Leona Zeller

Die Vernissage war am Dienstag, den 28.01.2025 ab 19 Uhr
mit einer, wie immer, sehr inspirierenden Einführung von Ingrid Floss.
Die Musik kam von Philipp Schiepeck, Guitarre.
Am Freitag den 31. gab es mit „Farben – vom Pigment zur Wirkung“ eine kleine Vorführung rund um das Thema Farbe.
Dabei wurde gezeigt wie das Material der Farben aus Pigmenten und Bindemittel hergestellt wird, von einer einfachen Ei-Tempera über Ölfarben bis zur Acrylfarbe.
Zudem konnten die Besucher nach einer Methode von Josef Albers selbst die Erfahrung machen wie sehr Kontraste und Wechselwirkungen unsere Wahrnehmung der Farben beeinflussen. Auch bei den Farben gilt: „alles relativ“.
Mehr Infos zum Thema unter www.farben-liebe.de



Kunst & Sehen
Städtische Galerie Bad Reichenhall, 2024


Ausstellung der Klasse Farbmalerei in Bad Reichenhall, kuratiert von Dir. Stefan Wimmer.


380-780 nm Extraklasse
Neues Schloss Herrenchiemsee, 2023
Vom 2. bis zum 10. September 2023 fand im Nordflügel des Neuen Schlosses Herrenchiemsee die Ausstellung „380 bis 780 Nanometer Extraklasse“ statt. Die Süddeutschen Zeitung berichtete am 1. September 2023.



Die Werke im Einzelnen.
(1) Blue Deep – 100*120 cm, (2) Blue Globe ø40cm, (3) Dark Blue sand ø60cm, (4) Spheric Blue ø40cm – alle Mischtechnik auf Leinwand
(5) Comtesa – 100*120 cm, Acryl auf Leinwand, (6) Pink Planet II ø60cm, (7) Shiny Orange ø40cm, (8) Orange Flame ø40cm (9) Mini-Venurs ø30cm – Alle Mischtechnik auf Leinwand.

Acryl auf Leinwand

Das Motiv von Ausstellungsplakat und Einladungen war als eine bildlich Kombination des unvollendeten historischen Gebäudes mit den vielen Farbtönen gedacht, welche der Mensch sehen kann. Darauf bezog sich auch der Titel der Ausstellung: 380 bis 780 nm sind die Wellenlängen des Lichts welche wir im Sehen als Farben interpretieren.
Anbei ein Überblick der gesamten Gemeinschaftsausstellung mit den Werken aller Künstlerinnen auf Herrenchiemsee.

Farbmalerei, Skulptur und Lebensfreude

Farbe und Dynamik

von der Grafik zum Raum

Die Komplexität der menschlichen Existenz zwischen südamerikanischer Farbe und fast mathematischer Konstruktion

bringt sogar Grau zum Leuchten

über die Grenzen von Farbmalerei und Skulptur hinaus

Die vielfältig engagierte Initiatorin

Farbexplosionen eines scheinbar so ruhigen Nordlichts

Eglé Otto
Ausgangspunkt der Ausstellung waren „Farbmalerei“ und Skulptur. Die große Vielfalt an Werken zeigte wie abwechslungsreich diese Malerei ist – von der abstrakten Expression bis zur Monochromie und der Farbfeldmalerei.
Entwickelt hat sich die Gruppe der Ausstellenden im Kern aus dem Unterricht bei Prof. Jerry Zeniuk and Ingrid Floss an verschiedenen Instituten. Zeniuk als Hauptvertreter dieser Kunstströmung proklamiert einen bewussten Einsatz der Farbe zur Schaffung eines Bildraums, der sich rein optisch und theoretisch öffnet, während die Zeit zugleich still zu stehen scheint und doch fortschreitet. Die Grundlage dieser ästhetisch-geistigen Erfahrung ist die Farbe in ihrer Dynamik.
IsarBlues
München, 2018
Eine andere Form des künstlerischen Dialogs sind die Streetpianos des britischen Künstlers Luke Jerram. In dessen Rahmen ist 2018 das blaue Klavier IsarBlues entstanden. Es sollte Symbol dafür sein, dass sich die Noten der Musik ihren Weg durch München bahnen wie die Wellen der Isar.
Diese Aktion mit den über die Stadt verteilten, künstlerisch gestalteten Klavieren, ist immer wieder berührend. Durch diesen kleinen „Eingriff“ in die Stadtlandschaft ändert sich die Stimmung merklich. Dort wo die Menschen sonst vorbeigeeilt wären, halten sie angenehm überrascht inne, weil da jemand einfach so Musikstücke am Klavier spielt. So mancher dieser Zufallsmusiker ist dabei erstaunlich gut vorbereitet.
Die erste Begegnung der Künstlerin mit dieser Aktion fand in einem Bahnhof in Paris statt. Ein Zeichen dafür, dass uns die Welt durch Kunst und ihre Eingriffe in den Alltag auf angenehme Weise ein wenig näher zusammenbringen kann.