Kurse

Aktuell befinden sich die neuen Kurse in der Testphase, um Dauer und Ablauf zu optimieren. Die Kurse setzen sich fast immer zusammen aus einem theoretischem Vortrag, einer praktischen Vorführung und aus angeleiteten Übungen. Voraussichtlich ab Herbst können diese Kurse regelmäßig gebucht werden. Mein Anliegen ist es, Wissen rund um die Farben der Malerei möglichst effizient, also nachhaltig wirksam und bei relativ geringem zeitlichen Aufwand zu vermitteln. Neben Standardformaten sind auch maßgeschneiderte Kurse möglich. Gerne können Sie mich auch vorab für ein unverbindliches und kostenloses Angebot kontaktieren.

Vorschläge für typische Kursinhalte werden im Folgenden beschrieben.

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Farben sehen und mischen
Dieses Seminar bietet eine solide Grundlage für das Arbeiten mit den Farben in allen Techniken.
Anhand kurzer Experimente erfahren wir Farbe als Bestandteil des Lichts und wir machen uns bewusst, wie die Lichtsituation unsere Wahrnehmung der Farben beeinflusst. Dazu gehört, dass wir ein Gefühl dafür entwickeln, dass es unterschiedliche Farbfamilien in Licht und Schatten gibt und inwiefern das auch für die abstrakte oder gegenstandslose Malerei eingesetzt werden kann.

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Zu den praktischen Übungen gehört, dass Sie aus den drei Primärfarben einen Farbkreis mischen, der auf den Farbforschungen des Bauhaus-Lehrers Johannes Itten beruht.
Hierbei ist es sehr hilfreich, wenn Sie Ihre eigenen Farben mitbringen, um zu testen inwiefern sich hiermit das vollständige Spektrum abbilden lässt. So wissen Sie, wo Sie mit welchen Farbtönen ergänzen können.

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Weitere Übungen bestehen darin Farbreihen nach den unterschiedlichen Dimensionen der Farben zu mischen, zur besseren Sensibilisierung.
Übungen wie sie der Künstler und Lehrer Josef Albers entwickelt hat, schärfen unser Bewusstsein dafür, wie sehr wir Farben im Kontrast zu ihrer Umgebung wahrnehmen.
Natürlich besprechen wir die typischen Kontraste, vom sukzessiv zum simultanen, vom Komplementär- zum Primärkontrast, von hell zu dunkel, von klar zu trüb, von bunt zu umbunt, von warm zu kalt und welche Bedeutung sie in der Malerei haben.
Ergänzend können wir darauf eingehen, mit welchen Sie – auch jenseits der Farbe – Räumlichkeit, Dynamik oder Harmonie ins Bild bringen.

Ölfarben
Farben als Material des Künstlers entstehen aus Pigmenten und einem Bindemittel. Das Gefühl für die Besonderheiten des Materials Ölfarbe und ihren Aufbau erarbeiten wir uns schrittweise. Anhand einer einfachen und einer klassischen Tempera können wir physisch nachvollziehen, wie und warum Öl die Malerei revolutioniert hat. 

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Sodann reiben wir Pigmentpulver mit Öl selbst zu einer Farbe an. Einige praktische Übungen zeigen die Vorzüge des Materials sowie die besonderen Schwierigkeiten. Natürlich erfahren Sie auch, was es mit der klassischen Ölmalerei und der Alla-Prima-Technik auf sich hat und welche Farbmaterialien sich wie kombinieren lassen und welche nicht.

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Damit die Ölmalerei lange Freude bereitet, werden Sie auf die realistischen Gefahren des Materials hingewiesen und erfahren, wie Sie damit umgehen können bzw. welche gesünderen Alternativen es gibt. Außerdem bekommen Sie Tipps, wozu sich welche Pinsel eignen und wie man diese pflegen kann.
Auf Wunsch können wir uns ansehen wie man eine Leinwand als Bildgrund vorbereiten kann. Und zur Vereinfachung der Auswahl im Künstlerbedarf kann ich Ihnen Hinweise geben anhand welcher Kriterien Sie die Unterschiede in der Qualität des Materials im Handel erkennen können.

Ergänzender Museumsbesuch zur Ölmalerei in München
Eine gute Ergänzung zum praktischen Teil der Ölfarben als Material ist eine Führung durch die reichen Kunstschätze der Alten Pinakothek in München. Hier können Sie an Meisterwerken von Weltrang der historischen Entwicklung von der Tempera bis zur Ölmalerei nachspüren und die wunderbaren Effekte einer gekonnten Umsetzung optisch genießen. Von den Alten Meistern bis zu den Impressionisten gibt es hier in punkto Umgang mit den Farben in der Ölmalerei sehr viel zu sehen und zu lernen.
Da es sich um ein individuelles Angebot handelt, können wir uns gerne die Gemälde näher ansehen, die für Sie von besonderem Interesse sind oder die Ihnen persönlich am Herzen liegen.

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Mit Wasser vermalbare Farben
Den Aufbau des Farbmaterials erarbeiten wir uns schrittweise. Wir beginnen mit einer einfachen Tempera. Dann stellen wir unsere eigene Leimfarbe und eine Acrylfarbe her.
Sie bekommen Informationen zu den typischen Techniken der Wasserfarben und können diese selbst ausprobieren: Der transparente Auftrag in der Lasur, der wässrige Farbverlauf der Lavur und der eher pastose Auftrag mit viel Material sowie das Einarbeiten von Füllstoffen wie Sand.

Ergänzender Museumsbesuch zu den mit Wasser vermalbaren Farben  
Die Wasserfarben beginnen mit der Buchmalerei und gehen über Aquarell und Gouache bis hin zu den erst im 20. Jahrhundert aufgekommenen Acrylfarben. Dieser breite Bogen führt dazu, dass die zugehörigen Werke auf sehr unterschiedliche Museen im Münchner Stadtgebiet verteilt sind. Daher sollten wir vorab besprechen, was genau Sie hier schwerpunktmäßig interessiert. 

Fragen kostet nichts. Wenn Sie Interesse an einem maßgeschneiderten Unterricht haben, sprechen Sie mich gerne an. Der finanzielle Richtwert liegt etwa bei 60.- € pro Einzelstunde oder 40.- € ab Personen im Atelier, inklusive Material, Getränken etc. Meist sind zwei bis drei Stunden ausreichend, um eigene Fragestellungen zu klären. Die Führungen liegen bei 30.- € pro Einzelstunde oder 20.- € ab zwei Personen zzgl. Museumseintritt.