Kunst als Dialog

Pietro, 2017

Kunst ist Dialog. Kunst schafft Dialog. Im Idealfall.  
Die Faszination für Kunst lässt sich schlecht erklären. Im Gegensatz zu Dekoration bewirkt Kunst etwas in uns und anders als handwerkliche Produkte bleibt sie subjektiv, ihre Qualität kann nicht objektiv erfasst werden. Hat sie einen gepackt, nimmt die Beschäftigung mit ihr wohl nie ein Ende. Und das ist gut so, denn es bleibt spannend. 
Ein gutes Werk lädt uns ein. Es eröffnet Perspektiven. Da ist zunächst einmal der Bildraum. Wir können uns in ein Bild vertiefen. Das virtuelle Betreten dieses anderen Raumes lässt uns regelrecht das Hier und Jetzt vergessen. Unser Gefühl für Zeit verändert sich.
Das Erlebnis der Kunst bleibt dabei immer individuell. Denn jeder sieht anders, nicht nur weil jeder Farben verschieden wahrnimmt. Jeder von uns hat eine andere, ganz eigene Geschichte. Viele unserer Assoziationen stammen aus unserer Kultur. Dennoch ist die Sammlung unserer Ideen und Erinnerungen, die Art wie wir Farben empfinden und Symbole deuten stets einzigartig. Es macht also wenig Sinn, sich über Kunst zu streiten. Doch es kann sehr spannend sein, sich mit anderen über Kunst zu unterhalten, die jeweiligen Perspektiven auszutauschen. Kein Wunder also, dass Kunst-Veranstaltungen den Dialog fördern. Sie erleichtern es ungezwungen ins Gespräch zu kommen und aus guter Kommunikation lässt sich so manche berufliche Win-Win-Situation entwickeln.
Als Kunsthistorikerin schreibe ich beruflich über Kunst. Ein paar Beispiele kurzer Texte zu Künstlern und Ausstellungen finden Sie unter www.arts-in-market.de, ergänzt um aktuelle Informationen zum Handel, den Galerien und Ausstellungen in München und New York. 
Bis auf Concept Art hat Kunst immer etwas mit Farbe zu tun. (Auch Grau, Schwarz und Weiß sind Farben, nur eben keine bunten). Ich wollte selbst verstehen, warum jeder Farben anders sieht, wieso es unterschiedliche Grundfarben gibt, wie sich das Material zusammensetzt und wie es sich am besten verarbeiten lässt. Die Antwort auf meine vielen eigenen Fragen habe ich als eBook bei Apple veröffentlicht (www.kunstwissen-kompakt.de).

Natürlich ist es nicht bei der Theorie geblieben. Hier können Sie durch einige meiner malerischen Werke blättern. 

Galerien folgen

Meine Malerei entsteht aus dem Spannungsspiel zwischen Farbe und Raum. Das Pigment spielt für mich oftmals eine sehr wichtige Rolle. Denn aus ihm bezieht die Farbe ihre Kraft. Eine weitere Faszination gehört der Landschaft, dem Blick auf den Himmel und der Farbigkeit dessen, was keine Materialität hat, sondern für uns eigentlich nur Luft ist. Dabei spielt es für mich durchaus eine Rolle dass viele der heute noch verwendeten Pigmente als farbige Erden aus ganz bestimmten, typischen Landschaften stammen. 
Im Spätsommer 2018 entstand der IsarBlues ein blaues Klavier als Teil des Projektes „Play Me I am Your´s“ bzw. Streetpianos des britischen Künstlers Luke Jerram.

Video folgt

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Marie-Christine von Liebe
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Werdegang
Studium der Kunstgeschichte an der LMU München, Magister an der FU Berlin (Nebenfächer Italienisch und Teilgebiete des Rechts) 
Mitglied im Verband Deutscher Kunsthistoriker
www.kunsthistoriker.org

Unterricht in Malerei (Auswahl) 
Prof. Jerry Zeniuk und Ingrid Floss
Prof. Peter Casagrande
Prof. Nikolaus Hipp
Art Students League New York
Ecole de la Grande Chaumiere Paris

Berufserfahrung jenseits der Kunst:
Bosch-Siemens-Hausgeräte Projektleitung IT und Logistik
Unternehmensberatung (va. deutsch-italienisch)

Sprachen
Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch

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